Religion und Kommunikation

Rilkes daseinserhellende Dichtung

Rilke – das ist, noch immer, eine Glaubensfrage. Kaum jemand, der sein umfangreiches, bis heute faszinierendes Werk kennt, steht ihm neutral gegenüber. Rilkes Stundenbuch, das mit lyrischen Anrufungen wie „Du, Nachbar Gott“ aufwartet und seinen Ruf als „religiöser Dichter“ begründete, wurde sowohl von Karl Barth („fromme Unverschämtheiten“) als auch von Bertolt Brecht („absolut schwul“) kritisiert. … Weiterlesen

Jüdisch ist divers

In ihrem vielfach ausgezeichneten Debütroman Gewässer im Ziplock vergegenwärtigt Dana Vowinckel erzählerisch den Facettenreichtum jüdischen Lebens und die Vielfalt von Jüdischsein heute. Christoph Gellner stellt ihn in einem Beitrag für das Theologische Feuilleton feinschwarz.net vor.

Islam im Gegenwartskino

In einer aktuellen Recherche beschäftigt sich Christoph Gellner mit der visuellen Thematisierung des Islam im zeitgenössischen Arthouse-Kino. Der Fokus liegt auf der filmischen Kommunikation über die Religion der Muslime in westlichen Ländern: Zerrbilder, Klischees und Wahrnehmungsverschiebungen seit 9/11 gehören ebenso dazu wie Innensichten gelebter muslimischer Religiosität und Spiritualität hier und heute. Der Beitrag ist aufschlussreich … Weiterlesen

Das zu suchende Risiko wechselseitiger Information, Diskussion und Transformation

Dialoge mit Andersglaubenden sind als Entwicklungspotential, nicht als Bedrohung zu sehen: interreligiös-komparatives Inbezugsetzen des Eigenen und Anderen ermöglicht neues, vertieftes Verstehen. Zu dieser Schlüsselfrage heutiger Kommunikation von und über Religion stellt Christoph Gellner inspirierende Impulse dreier Buch-Neuerscheinungen vor.

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